Ein Schraubstock für das Rad

Die Radbüchsausdrehvorrichtung wurde circa 1930 von Edmund Gressel entwickelt. Die Erfindung legte den Grundstein für die Gressel AG in Aadorf, die danach für ihre Schraubstöcke bekannt wurde. Die Vorrichtung diente zur besseren Nabenbearbeitung von Holzwagenrädern, die zum Beispiel für Kutschen verwendet wurden. Die Nabe bildet dabei den inneren Teil des Holzrads. Sie besteht aus Holz und wird von zwei Eisenreifen zusammengehalten. An ihr sind die Holzspeichen befestigt und schlussendlich das eigentliche Rad. Mit der Vorrichtung wurde das Rad eingeklemmt und befestigt. Die Nabe konnte so einfacher neu gefettet werden. Für die damalige Zeit war dies eine sehr interessante Eigenentwicklung und verhalf der effektiveren Bearbeitung.

